Noch Plätze in der Trauergruppe frei

Es ist nicht leicht, einen geliebten Menschen zu verlieren. Vielleicht ist es auch nicht einfach, sein Leben neu zu gestalten. Wie soll es jetzt weitergehen? Was mache ich jetzt? Wie bewältigen andere Betroffenen ihren neuen Alltag? All das sind Fragen und Gedanken, mit denen Sie sich als Hinterbliebene und Angehörige auseinandersetzen müssen wenn jemand in Ihrem Umfeld verstorben ist.

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Spendenprojekt 2017 rund um die Taufe

Die Taufe ist ein elementarer Bestandteil des christlichen Glaubens und damit auch der Liturgie in der Kirche. Taufen finden bei uns in dem schon jahrzehntealten hölzernen Tauf„stein“ statt, der gewöhnlich rechts neben dem Altarpodest steht. Dieser Taufstein wird auch auf Außenveranstaltungen wie zum Beispiel den Erntedankgottesdiensten, aber auch beim Himmelfahrtsgottesdienst auf der Münterburg eingesetzt, was man ihm mittlerweile deutlich ansieht.

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Offene Beratung endet

Die offene Beratung war als Angebot für Menschen, die Unterstüzung bei sozialen Fragestellungen benötigen, gedacht. Leider wurde sie nicht in ausreichendem Maße in Anspruch genommen, sodass sich sowohl die Kirchengemeinde Stapelage-Müssen, als auch unsere Gemeinde entschlossen haben, das Angebot zum 1. Juni 2017 auslaufen zu lassen.

Jahreslosung 2017

Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Hesekiel 36,26

Magazin

Mein Name ist Gero Hugenberg und ich habe im vergangen Monat ein dreiwöchiges Praktikum in der Gemeinde gemacht. Ich gehe in Detmold auf die Waldorfschule und sollte mir im Rahmen der elften Klasse einen Praktikumsplatz suchen, der etwas mit Menschen zu tun hat, also mit anderen Worten ein Sozialpraktikum. 

Ich habe mich für ein Praktikum in der Gemeinde entschieden, weil ich die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Menschen und Gremien zusammen zu arbeiten, spannend fand.

Ich hatte das Vergnügen, in sehr viele Gruppen und Kreise reinzuschnuppern und habe mich in vielen neuen Situationen wiedergefunden. Es war für mich eine völlig neue Erfahrung, da ich mich vorher noch nie so wirklich  mit dem Thema Gemeindearbeit auseinandergesetzt hatte. Wie viele Kreise, Aktivitäten und Angebote sich in unserer Kirchengemeinde finden lassen, war mir nicht annähernd bekannt. 

So hatte ich die Chance, überall dabei zu sein. Unglaublich, wie viele Menschen hier beruflich und ehrenamtlich miteinander arbeiten und für die Gemeindemitglieder einfach da sind. Allem voran unser Pastor. Ohne Pause schnurrt er durch einen unglaublich vollen Tag. Angefangen von Gesprächen mit Ämtern, Vereinen und den vielen Menschen in der Gemeinde bis hin zur Ausarbeitung der Sonntagspredigt. Auch war mir nicht klar, dass ja all diese Arbeiten im Büro zusammen laufen und koordiniert werden.

Ich hatte mir viele Gedanken gemacht, wie es wird, ob und wie ich mich fühlen würde und welche Erfahrungen ich machen würde. Doch nach meinem Praktikum kann ich sagen, dass ich nur positive Erfahrungen gemacht habe und dass ich die Zeit sehr genossen habe. Die Frage, was Kirche eigentlich für mich bedeutet und wie ich meinen christlichen Glauben auslebe, kann ich jetzt gut beantworten. Das Leben mit- und füreinander, in dieser breit gefächerten Art, gibt mir das Gefühl von Kirche und Glauben. Toll ist es, einfach dabei zu sein. Ich werde mich noch lange gut an dieses Praktikum erinnern und mich auch wieder mehr in den Gruppen engagieren. 

Besonders beeindruckend war der Besuch beim Stift in Wüsten und die Abende mit dem Männerkochklub und den Flüchtlingen. Wir hatten viel Spaß und ich habe nette neue Bekanntschaften gemacht. 

Mein Praktikum war sehr schön und neben vielen neuen Bekanntschaften bin ich auch um neue Erfahrungen reicher geworden.

Erinnerungen an unsere Diakonieschwester Petra Arvanitis

Im vergangenen Sommer mussten wir uns von Schwester Petra Arvanitis verabschieden, die nach schwerer Krebserkrankung im Alter von 50 Jahren verstorben ist. Seit 2005 war sie seitens der Diakoniestation Lage für unseren Gemeindebezirk zuständig. Als examinierte Krankenschwester mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen war sie „ihren“ Patienten hier vor Ort ans Herz gewachsen.
Neben ihren hervorragenden fachlichen Qualitäten war sie in ihrer warmherzigen und freundlichen Art für viele Menschen eine wertvolle Begleiterin. Sie nahm sich die Zeit zuzuhören, setzte sich intensiv mit dem Gehörten und Erlebten auseinander und sagte dann ihre ehrliche Meinung dazu oder nahm das mit viel Elan in Angriff, was getan sein wollte. Bei ihr wusste man, woran man war, sie konnte auch unbequeme Dinge benennen und auf den Punkt bringen – auch Ärzten oder Angehörigen gegenüber. Dieses Verhalten erwuchs allerdings immer aus ihrer Verantwortung und ihrer Wertschätzung dem ihr anvertrauten Patienten gegenüber.
Gerne hat sie sich auch in unserem Gemeindebesuchsdienst eingebracht, bis dann leider bald ihr Sohn Alexander an einem Gehirntumor erkrankte. Mit aufopferungsvoller Liebe hat sie ihm noch manch gute Zeit ermöglicht, ihn begleitet bis zuletzt. Er starb 2008 und es war für Schwester Petra eine harte und schwere Zeit. Die Sorge um ihre eigene Gesundheit hatte sie immer wieder zurückgestellt, um ganz für Alexander da sein zu können. Ihre eigene Krankheit hat sie dann schnell eingeholt und tapfer, wie sie war, hat sie lange Zeit dagegen angekämpft. Die Zahl der Operationen war hoch, die Zahl der Wochen, die sie im Krankenhaus verbrachte, auch. Sie war begleitet von lieben Menschen, von den Kolleginnen und Freundinnen der Diakoniestation, die alle mit ihr hofften. Doch ihre Kräfte waren dann im Sommer aufgebraucht und schweren Herzens mussten wir Abschied nehmen. Es war und ist ein tröstlicher Gedanke in allem Schweren, dass Schwester Petra mit ihrem Sohn Alexander nun einen Raum, eine Zeit bei Gott, unserem Herrn, finden, in dem sie die Gemeinsamkeit leben, die hier auf Erden zu früh endete.
Wir denken gerne an „unsere“ Schwester Petra in liebevollem Erinnern zurück. Sie wird uns manches Mal in ihrer temperamentvollen, engagierten, menschen- und gottesfreundlichen Art noch vor Augen stehen und unseren Herzen nahe sein.
Dirk Gerstendorf

Ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde in Zeiten der Pfarrstellenreduzierung

Der in der Lippischen Landeskirche verabschiedete Pfarrstellenreduzierungsplan sieht vor, dass Gemeinden ab dem Jahr 2012 pro 2500 zugehörigen Mitgliedern eine volle Pfarrstelle zusteht. Hintergrund dieser Entscheidung ist die finanzielle Situation der Landeskirche, die mit zurückgehenden Einnahmen und – hauptsächlich durch die demografische Entwicklung bedingt – weniger werdenden Mitgliedern zu kämpfen hat. Auch die anderen Landeskirchen in Deutschland, unter anderem die Westfalen und Rheinländer, finden sich in vergleichbarer Situation wieder.
Für unsere Johannesgemeinde mit ihren 1800 Gemeindegliedern bedeutet dies nun, dass ich als Pastor in absehbarer Zeit einen Zusatzauftrag zu übernehmen habe. Die Gemeindegliederzahl reicht nur noch für eine 75%-Stelle. Die persönlichen Stellenumfänge als solche sind aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht so ohne weiteres kürzbar. Also wird ein anderes Arbeitsgebiet dazu kommen, am besten eins, das aus Fremdmitteln und nicht aus dem kirchlichen Topf finanziert wird. Hier ist als erstes an eine 25 %-Stelle an einer Schule zur Erteilung von Religionsunterricht zu denken. Oder die Teilbetreuung einer im Moment nicht oder unterbesetzten Pfarrstelle, oder, oder. Wie dem auch sei – es eröffnet eine große Chance!
Es eröffnet die Chance, dass sich vermehrt Menschen in die kirchliche Arbeit einbringen. Bestimmte Dinge, die bisher der bezahlte hauptamtliche Pastor getan hat, aber nun nicht mehr tun kann, weil er auch woanders arbeitet, übernehmen andere. Menschen, die entweder nebenamtlich – also gegen geringe Bezahlung/Aufwandsentschädigung – oder ehrenamtlich tätig werden, weil sie über entsprechende Begabungen verfügen. Zum Beispiel gibt es vielleicht Leute, die gut mit heranwachsenden Jugendlichen umgehen können, und sie übernehmen dann eine Katechumenen- oder Konfirmandengruppe und treffen sich an einem Samstag einmal im Monat. Oder es gibt Menschen, die können einfach gut zusammen mit anderen einen Gottesdienst vorbereiten und durchführen. Nicht jeden Sonntag, aber vielleicht einmal im Monat.
Dies sind nur Beispiele, und es wird sicher Bereiche geben, für die der Pastor zuständig bleibt, z. B. Seelsorge, Personalangelegenheiten, Beerdigungen, etc. – auch bei reduzierter Arbeitszeit in der Gemeinde.
Aber mehr Menschen als bisher würden ihre Gaben in der Gemeindearbeit einbringen. Manches würde sicher anders werden, aber vielleicht auch lebendiger und vielgestaltiger, als wenn es nur einer tut. Wir würden (noch) mehr im Team arbeiten, uns deutlicher ergänzen, unbeachteten Gaben ans Licht verhelfen, Verantwortung (wichtig!) miteinander teilen, (noch) flexibler werden.
Dazu braucht es freilich Menschen, die bereit sind, sich in ihre Gemeinde einzubringen! Aber vielleicht hat die einer oder der andere nur darauf gewartet, mal für eine Mitarbeit angesprochen zu werden. Das ist hiermit geschehen! Vieles kann man auch lernen. Jesus braucht Menschen, die erst mal ihr Herz für seine Gemeinde mitbringen, Fertigkeiten kann man sich immer noch aneignen oder vertiefen. Ach übrigens, er sucht auch keine Superchristen, sondern Menschen, die Mut haben, nicht nur bei ihren Zweifeln stehen zu bleiben, sondern einfach mal was ausprobieren mit ihm und seiner Gemeinde. Davon darf es gerne ein bisschen mehr sein!

11. 12.
16.3018.00 Uhr
Fit durch Tanzen
11. 12.
17.0018.30 Uhr
Mädchenkreis (10-14 J.)
12. 12.
09.0012.00 Uhr
Tausendfüßler
12. 12.
15.3017.00 Uhr
Keksmonster
13. 12.
09.0011.00 Uhr
Kreativkreis