Der Pastor und das 5-Meter-Brett

Hallo liebe Kinder!

Er hat sich getraut! Jawohl, ganz mutig ist unser Pastor gewesen neulich im Schwimmbad als er vom 5 m-Turm gesprungen ist. Von unten sah es gar nicht so schlimm aus. Aber als wir beide dann oben standen, da ist selbst mir schwindelig geworden von der Höhe. Unseren Pastor hat dann leider der Mut verlassen und mit zittrigen Knien ist er erstmal wieder nach unten gegangen. Aber ich habe ihm gut zugeredet und versprochen, dass ich neben ihm bleibe. Beim zweiten Anlauf, da hat es dann geklappt und ich war super stolz auf meinen Freund, den Pastor. Mit dem Mut haben ist es nicht so einfach, aber wenn wir uns etwas zutrauen, dann schaffen wir vieles. Das war auch bei Jesus so, von dem wir in der Bibel lesen, dass er sich zugetraut hat, viele Wunder zu tun, um den Menschen zu helfen. Davon will ich euch erzählen bei unserer nächsten Kinderkirche am Samstag, 29. Februar von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr ins Gemeindehaus der Johanneskirche zu Spiel, Spaß und Spannung rund um das Thema „Ganz schön mächtig!“.

Also, packt Eure Freunde untern Arm und kommt. Es freuen sich auf euch eure Kiki und das Team der Kinderkirche

Jahreslosung 2020

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Markus 9,24

Fiele ihnen/euch gleich eine Stelle in der Bibel ein, wo es um „Geschenke“ geht? Ein wenig müsste man, glaube ich, überlegen, aber dann würde dem einen oder der anderen schon einfallen: Da gab es doch mal so drei Könige oder drei Weise aus dem Morgenland, die spielten in der Weihnachtsgeschichte eine gewisse Rolle. Als sie den gerade geborenen Jesus finden, werden Geschenke aus dem Reisegepäck geholt und an die Krippe mitgenommen.  In Matthäus 2, Vers 11 heißt es: „... und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“

Mir fällt an dieser Stelle immer der Cartoon von Ulli Stein ein: Er zeigt die drei Weisen auf ihrem Weg zum Stall von Bethlehem und der letzte von ihnen trägt anstelle eines Schatzkästleins einen Karton Babywindeln der Marke „Pampers“. Mir gefällt daran so gut, dass das ganze Geschehen bodenständig bleibt und wir daran erinnert werden, dass hier erst mal ein kleines Kind zur Welt kommt, das es nötig hat, gut versorgt zu werden mit dem, was ein Kind braucht. Vielleicht wären wir auch auf die Idee gekommen, dem kleinen Neugeborenen Papierwindeln mitzubringen. Vielleicht fiele uns aber auch etwas anderes ein, was wir ihm mitbringen könnten. Gold wäre sicher noch ganz okay, bei Myrrhe und Weihrauch wären wir wahrscheinlich schon etwas zurückhaltender.
Auf unserem Foto ist ja ein eingepacktes Geschenk zu sehen. Schön fertiggemacht mit einer Schleife und einer angeknüpften Weihnachtsbaumkugel. Was würden wir hinein tun, um es dem gerade geborenen Kind zu schenken? Etwas Praktisches, etwas Schönes, etwas Teures oder eher etwas Günstiges? Ich finde die Frage gar nicht so einfach zu beantworten. Bei anderer Gelegenheit würden wir vermutlich fragen: Was hat der, was hat die uns denn schon mal geschenkt? Wir achten ja meistens schon darauf, dass Geschenke so einigermaßen im Gleichgewicht bleiben: Das, was ich schenke, sollte ungefähr so viel kosten, wie das, was er/sie mir auch mal geschenkt hat. Schwierig ist es natürlich, wenn man erst ganz am Anfang einer gemeinsamen Geschichte steht, noch keine Vergleichswerte hat. Dann muss man sich entscheiden, tut das wahrscheinlich aus dem Bauch heraus, was man der Beziehung so an Entwicklung zutraut, wie sympathisch mir der/die andere ist.
Tja, was würde ich dem Jesuskind schenken? Was schenkt es mir denn? Im Epheserbrief in der Bibel, im 5. Kapitel, im Vers 2 wird es so beschrieben: „Wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer.“ Wahrscheinlich fällt es uns schwer, da mitzuhalten. Und wisst ihr, das Gute ist, dass wir da gar nicht mithalten müssen. Das Kind in der Krippe, das nachher als Erwachsener seiner Liebe zu mir Gestalt gibt in Taten und Worten, die auch vor Kreuz und Tod nicht zurückschrecken, verschenkt sich selbst aus freien Stücken. Er weiß nicht und schielt nicht darauf, was er zurückbekommt von mir. Wahrscheinlich würde er sich am meisten darüber freuen, wenn ich....
Aber wisst ihr, da habt ihr bestimmt selber gute Ideen und Gedanken, was euer Geschenk sein könnte, das ihr mitnehmt zum kleinen Kind. Es fallen uns vielleicht auch noch ein paar Bibelstellen ein, wenn wir noch mal weiterdenken, wo es um Geschenke und Gaben, um Liebe und Geliebtwerden geht... bestimmt was ganz Praktisches oder Schönes, oder noch besser, praktisch und schön zugleich? Nur Mut, es geht ja auf Weihnachten zu! Gesegneten Advent und frohes Weihnachten wünscht

Ihr/Euer P. Dirk Gerstendorf

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