Pause im Jugendtreff

Die Teilnehmerzahlen des Jugendtreffs haben sich in der letzten Zeit leider so nach unten entwickelt, dass es allen Beteiligten sinnvoll erschien, erst mal eine Pause einzulegen. Leider ist auch die Mitarbeitendensituation angespannt, so dass wir sowohl auf der Suche nach Leitungspersonen sind, als auch das Angebot noch mal konzeptionell überdenken wollen. Wenn jemand Ideen hat oder Bereitschaft zur Mitarbeit – oder beides! – gerne bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. 

Jahreslosung 2018

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6

Andachten

Lesen Sie hier Andachten und Predigten, die bemerkenswert waren, noch einmal nach. Nicht nur vom Pastor, sondern auch von Gemeindegliedern, die ihre Gedanken in eine Andacht gefasst haben.

Fiele ihnen/euch gleich eine Stelle in der Bibel ein, wo es um „Geschenke“ geht? Ein wenig müsste man, glaube ich, überlegen, aber dann würde dem einen oder der anderen schon einfallen: Da gab es doch mal so drei Könige oder drei Weise aus dem Morgenland, die spielten in der Weihnachtsgeschichte eine gewisse Rolle. Als sie den gerade geborenen Jesus finden, werden Geschenke aus dem Reisegepäck geholt und an die Krippe mitgenommen.  In Matthäus 2, Vers 11 heißt es: „... und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“

Mein Lieblingspsalm in der Bibel ist der Psalm 121. Ganz oft habe ich ihn schon gelesen, auch gemeinsam mit anderen, zum Beispiel am Ende unserer Vorbereitung des Kindergottesdienstes. Ich kann ihn auswendig: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“ so beginnt er. Und dann kommt eine Zeile, die gut zum nebenstehenden Bild des Seiltänzers passt: „Gott wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft nicht...“ Beim letzten Alt-Herren-Fußballtraining kamen wir auf das Thema Autounfälle. Es waren einige, die davon erzählten, wie knapp es gewesen war, dass sie mit dem Leben davon gekommen sind bei Unfällen, seien sie selbst verschuldet oder unverschuldet gewesen.

Viele von uns werden ähnliches erzählen können, vielleicht nicht von Autounfällen, aber von Erkrankungen, anderen gefahrvollen Situationen, in denen es haarscharf noch mal gut gegangen ist.

 

Ein Zyniker unter uns könnte nun sagen: „Klar, dass ihr da einiges erzählen könnt, denn die, bei denen es nicht gut gegangen ist, sind ja auch nicht mehr da, um davon zu berichten....!? Nicht ganz verkehrt, wobei uns wahrscheinlich auch einiges einfiele, das nicht gut gegangen ist, wenn dann auch nicht in dieser dramatischen Zuspitzung auf Leben und Tod.

Vielleicht ist sogar das ganze Leben eine Art Drahtseilakt, bei dem ich aufpassen muss, nicht abzustürzen. Die Gefahr, die Balance im Leben zu verlieren, ist wahrscheinlich immer gegeben: Abstürze in meinen Beziehungen, auf einmal komme ich aus den Schnaps- und -weinfässern, über die ich sonst locker geturnt bin, nicht mehr raus. Ich fühle mich ständig überfordert oder hänge ohne Antrieb nur irgendwie rum... die Balance, die innere, ist verloren gegangen!

„Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen“.  Diese Bibelstelle haben Sie sicher schon in der Johanneskirche in Kachtenhausen gesehen. Das Wort Jesu aus dem Johannesevangelium hängt über dem Altar.

Ich möchte Ihnen eine kleine Geschichte erzählen. Vor ein paar Monaten kam ein Bericht über einen Fluss in Afrika im Fernsehen. Als der Sommer kam und die Sonne auf die Erde brannte, wurde das Wasser im Fluss immer weniger. Das Gras um den Fluss verdorrte. Die Tiere, die laufen konnten, zogen weg. Aus dem einst so lebendigen Fluss wurde erst ein kleiner Bach, dann ein Rinnsal und schließlich waren nur noch Pfützen und Tümpel übrig. Die Krokodile, Flusspferde und Fische hatten nur noch ganz wenige Wasserstellen zum Überleben. Aber dann kam der Regen. Erst nur einzelne Tropfen, dann ein richtiger Regenguss. Im Flussbett fing das Wasser wieder langsam an zu fließen. Aus dem Rinnsal wurde wieder ein Bach und schließlich ein Strom. Die Bäume und Sträucher wurden wieder grün. Die Tiere kamen wieder zurück. Die Fische, Krokodile und Flusspferde erwachten wieder zu neuem Leben.

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